Schatten durch eine übergedeckte Matte, so langebis sie Wurzel geschlagen haben; lasse sie hier bisEnde Septembers; verpflanze sie dann in Töpfevon ungefähr zwölf Zoll Durchmesser und bringesie in das Fruchthaus."
Er hat schöne Ananas geerntet von Schöß-lingen die auf diese Art behandelt waren; viele die-ser Früchte waren jede vier Pfund schwer, von Pflan-zen die nur fünfzehn Monate alt waren. „DiesVerfahren ist, so wohl was die erforderliche Zeitals die Kosten betrifft, dem gewöhnlichen weit vor-zuziehen, wo die Ananas binnen drei Iahren mitFeuer getrieben worden, und die Frucht am Endedoch sehr oft klein und übelschmeckend ist."
„Es empfiehlt sich dieses Verfahren besondersdadurch, daß die ohne Feuer in Glasbeeten gezoge-nen Pflanzen im ersten Jahre selten oder nie durch-schießen.
Dahingegen wenn in der Pflanzschule im Fol-gehause und endlich auch im Fruchthause, Oefenangewendet werden, so ist es selten, daß ein Drit-theil der Pflanzen in das letztere kömmt, weil ihrerso viele durchschießen; und selbst diejenigen, welchedies nicht gethan haben, sind nothwendig ausgetrock-net und verbuttet, und dadurch den Anfallen ver-schiedener Jnsecten unterworfen; der außerordentli-chen Mühe und Kosten, welche eine dreijährige Zuchterfordert, gar nicht zu erwähnen. Das obige Ver-fahren die Ananas zu ziehe», scheint mir das leich-teste und wohlfeilste; hier ist ein Dritthcü der ge-wöhnlich nöthigen Feuerung hinlänglich, und manbedarf weniger als die Hälfte von Mühe und Ge-bäuden, die sonst erfordert worden."
Jnsecten. Nach vielen, wie gewöhnlich,fruchtlosen Versuchen, entdeckte er endlich folgendes