Druckschrift 
Walhalla
Entstehung
Seite
I
Einzelbild herunterladen
 

Beilage I.

UZMßZ MMvA'SKt ÄSV ZLttttvH.

^5ei 6er 8cbilderung der Wallialla als Lau- und Kunstwerk, wurden die Vngabender Lrössenverliältnisse und des Materials absiclitlicll ausgesebieden, um den Vortrugnielit dureil eingesebobene Xalilen zu stören: aucli geben sie eigens zusammengestelltein geseblosseners Lild der Lrösse und der Verbältnisse des Laues.

Löbe des Wallialla-, ebemaligen Lreu-Lerges vom Lonauspiegel l)is zur 8pitze304'. — Löbe des ganzen Laues von der ersten Treppenstufe bis zur 8pitze der Liebel-blume 167k (Lobe der lreppe von der ersten bis zur 8ockelstuke 106'. Lobe des "kein-pels 61'.) — Vorsprung der treppen vor dem Laue 173'. — Lreite des ganzen Laues,resp. der Loligon - Mauer 236' — liefe, resp. Länge des ganzen Laues von der unterstenlreppen - 8tuke bis zur 8cblusslinie gegen Norden 425k —

Länge des lempels von Bussen 234'. — Lreite desselben 107'. — Lübe der dori-«eben 8äulenscbäfte 3l'; Lurebmesser derselben auk dem LIintbos 5' 10", am Lcbinos3' 5", dazwiscben liat die 8äule eine mässige 8cb wellung (Lntasis). Licke des Lebinosmit dem Vbakus 2K Löbe des Lebälkes 7'; 8äu!enweite 7' 5", an den Reken desLronaos stellen sie sieb näber.

Länge des inneren Lsuses mit dem Opistliodomos 171', Lreite 92', böcbste Lübe7,3' 5"; Löbe des unteren 8toekes 28' 5", des Oberen 17' 5". — Löbe der )oniseben8äulen im Opistbodomos 24', Lurebmesser auk dem LIintbos 2' 5". — Löbe der Karyatiden10' 9". Lewiebt der Rrztbore 84 Lent. Lrösse der Lenster )e 112

Lie zum Walballabaue verwendeten Marmorblöeke sind in Salzburg, ^Vdnet, 8eblan-ders, Riebstädt gebrocben. Der rotbbraune Marmor zur ReKleidung der oberen Wand-abtlieilung, ist aus den Lrücben Oberfrankens bei La^reutb bezogen, der zur unternWandabtbeilung, zu den Lilastern und den )oniseben 8äulensebäften ist von ^dnet, demantiken ^krikano äbnlieb; die Knäule uud Lesimse der 8äulen und Lilaster sind ausweissem Marmor von 8cblanders. Lie Hauptmasse der Liedestale für die untere Rüsten-reibe ist von seböngelbem Weltenburger Marmor. Lie Marmorarten des Lussbodens sindaus l^roler Lrücben, zu legernsee gearbeitet und polirt. Lie Wände der Lalkonlogesind in Ll üstungsböbe mit Lumacbell-Marmor, von da bis zum Vrcbitrave mit rosenrotbemMarmor aus dem Llntersberge bekleidet. Lie Lol) gon-Mauer ist aus marmorartigem Kalk-stein (Dolomit) eonstruirt, die 8tuken sind in einem Lrucbe bei 8inzing au der Lonaugebauen.