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Walhalla
Entstehung
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emporgehoben und Herolde verkünden die Wahl' zur Linken übt einHerrscher das Amt der Berathung und des Richter's, während zurRechten eine Gruppe den Tauschmarkt versinnlichet, auf welchem phö-nizische und griechische Kaufleute, Vasen, Perlen :c. gegen den hoch ge-schätzten Bernstein verhandeln.

Hieran reihen sich vier Schlachtbildcr, vier siegreiche Kämpfe derDeutschen gegen die Römer in das Gedächtnis? rufend. — An der drittenWand links zuerst den Einfall der Cimbrer und Teutonen in Italien, II Svor Chr., unter Teutvboch, angelockt von den Produkten des Südens,die ihnen ihr Landsmann Heliko vorzeigt. Bojorich überwindet kämpfendden M. A. Scaurus, die Deutschen dringen vor, die Römer sind aufwilder Flucht. Es ist die mörderische Vertilgungsschlacht bei Noreia,dessen Namen auf dem Meilensteine steht.

Diesem Bilde gegenüber, ob dem dritten Wandfelde zur Rechten desEingangs, ist die Schlacht am Rhein <59 n. Chr. unter des Bata-vers Julius Civilis Anführung, dem sich die Deutschen, durch derAlrune Vellcda Aufforderung begeistert, verbanden, dargestellt. Die Deut-schen stürmen das römische Lager bei Tanten, — bringen Gefangene,Verwundete und Siegcstrophäen zur Seherin — während noch eine Gruppezur Rechten, die Rheinfchiffe erobernd, kämpft.

Uebcr der Mittelwand folgt die Völkerschlacht bei Hadrianopel(lVilee) 378 n. Chr., welche die Hunnen und Alanen mit germanischenVölkern gemeinsam schlugen gegen die Römer, und in welcher der Au-gustus Valens blieb. Mehrere Gruppen versinnlichen die Schlacht; eineMenge eroberter Waffen und römischer Feldzeichen werden von den Sie-gern aufgehäuft, auf einem Schilde steht der Name Valens, — bren-nende Gebäude und fliehende Frauen bilden den Schluß des Bildes.

Die Reihe der Schlachtbilder schließt das vierte in der ersten Wandzur Rechten des Thores ab, die Eroberung Roms durch den schon christ-lichen Alarich unter Honorius, 419 n. Chr., vorstellend. Alarich empfängtdie Huldigung der überwundenen Roma, die ihm knieend die Reichsinsignienübergibt, — Krieger wägen das Lösegeld ab, das aus der erobertenStadt herbeigebracht wird.

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