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ein eisernes Kreuz mit goldenen Strahlen. In dem Begleitungs-schreiben, womit dieses Ordenszeichen übersandt wurde, bedientesich der dankbare König folgendes, für Blüchern ehrenvollen Aus»drucks: »Wiewohl er wisse, daß keine goldenen Strahlen den Glanzvon seinen Verdiensten erhöhen könnten, so gewahre es ihm dochVergnügen, deren Anerkennung auch durch eine äußere entsprechendeAuszeichnung zu beurkunden.« Nach dem Tode des Fürstenmußte auf ausdrücklichen Befehl des Königs, sowohl dieses Ehren-zeichen, als die übrigen von Blücher getragenen preußischen Ordenin die Kunstsammlung zwischen den vaterlandischen Denkwürdig-keiten niedergelegt werden, »zur Erinnerung«, wie es in dem Be-fehl an den Minister von Altenstein heißt, »an die seltenen Eigen-schaften des gefeierten Helden und an seine großen Verdienste umden Staat, so wie zum Beweise ihrer gerechten Würdigung vonKönig und Vaterland.« — Blücher trug zuletzt folgende Ordenund Auszeichnungen: das Großkreuz vom dänischen Dancbrogs-orden; vom Elephantenorden; vom großbritannischen Bath-orden; vom hannöverischen Guelphenorden; den churhes-sisch en Orden vom goldenen Löwen; das Großkreuz vom nieder-ländischen Militair-Verdienstorden; vom österreichischenMarie-Theresenorden; den preußischen Militair-Verdienst-orden; den schwarzen Adlerorden; ein mit goldenen Strahlen be-setztes Großkreuz vom eisernen Kreuze; den russischen St. An-dreasorden; den St. Annenorden; das Großkreuz vom St. Gcorg-orden; den schwedischen Seraphinenorden; das Großkreuz vomSchwertorden; vom Wasaorden; den spanischen Orden von Earldem Dritten; das Großkreuz vom weimarschen weißen Falken-orden und vom würtembergischen Militair-Verdienstorden.Zusammen neunzehn Orden. — Außerdem trug er noch einenmit Diamanten besetzten kaiserlich-russischen Ehrendegen derTapferkeit, und das Brustbild des Prinz Regenten vonEngland.
Am 31. October erließ der Feldmarschall aus Eompiegne fol-genden Abschied an seine braven, sich in Bewegung setzenden Krie-ger: »Ich kann die Armee, die jetzt auf dem Rückmarsch in ihreHeimath begriffen ist, nicht verlassen, ohne Euch, brave Soldaten,mein Lebewohl und meinen Dank zu sagen. — Als Se. Majestätder König mir das Eommando der Armee aufs Neue anvertraute,folgte ich diesem ehrenvollen Rufe mit Vertrauen auf Eure so oftgeprüfte Tapferkeit. Ihr habt dieses bewährt, Soldaten, und dasZutrauen gerechtfertigt, das der König, das Vaterland, Europa