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er streng hinzin »Es bleibt dabei! Kein Wort mehr davon!« —Schüchterner baten die Abgeordneten jetzt um Sicherheit für dasMuseum. Damit aber kamen sie wieder übel an: »Meint Ihr,«fuhr der Fürst auf, »uns wie im vorigen Jahre um das, was Ihraus Kirchen und Schlössern geraubt habt, zu betrügen? Was wirgutmüthig Euch das erste Mal gelassen haben, sollt Ihr nicht zumzweiten Mal uns vorenthalten!«
Am 7. Juli, Morgens um 16 Uhr, hielten die Verbündetenihren Einzug in Paris, die Preußen auf dem linken und die Eng-länder auf dem rechten Seineufer. Der Tagesbefehl, in welchemBlücher schon zwei Tage vorher seine Anordnungen für diesen Ein-zug gegeben hatte, schloß mit folgenden Worten: »SämmtlicheFranzofen werden mit Ernst und Kälte behandelt, aber jede muth-willige Beleidigung von unserer Seite wird streng bestraft. Icherwarte, daß sich die Armee nicht durch Uebermuth entehre, sondernauch als Sieger sich menschlich und bescheiden betragen wird.«
Blücher gab nun Befehl, die Siegessäule auf dem Vendome-platze und die Brücke von Jena zu zertrümmern. Der Graf vonder Goltz bat auf Veranlassung und im Namen des Fürsten Tal-leyrand schriftlich um Erhaltung der Brücke. Blücher antwortetedem Grafen eigenhändig: »Ich habe beschlossen, daß die Brückegesprengt werden soll, und kann Ew. Hochgeboren nicht verhehlen,daß es mir recht lieb sein würde, wenn Herr Talleyranb sich vorherdaraufsetzte, welches ich Ew. Hochgeboren bitte ihn wissen zu las-sen.« — Ein erster Versuch, die Brücke zu sprengen, mißlang.Darüber traf der König von Preußen ein, welcher Brücke undSäule großmürhig in seinen Schutz nahm.
Als darauf die Diplomaten ihre Arbeit in Paris wieder began-nen, brachte Blücher bei einem von Wellington veranstalteten Gast-mahle folgenden Toast ans: »Mögen die Federn der Diplomatennicht wieder verderben, was durch die Schwerter der Heere mit sovieler Anstrengung gewonnen worden!« — Und als es schien, alswürden die Franzosen auch in dem neuen Frieden zu günstig abkom-men, äußerte er in Bezug auf die Diplomaten: »Diese Leute sindzu gar nichts in der Welt nütze, sie lieben nur, gut zu essen undzu trinken, und das ist auch gewöhnlich noch das Beste von Allem,was sie thun.« Und als er eines Tags mit dem Fürsten Harden-berg zusammentraf, sagte er demselben in's Gesicht: »Ich wolltenur, daß Ihr Herren von der Feder bloß einmal ein etwas scharfesPlänklerfeuer aushalten müßtet, damit Ihr doch erführet, was dasheißt, wenn der Soldat mit Blut und Leben Eure Fehler wieder