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er am 22. Februar aus Mery an seinen Konig und an den KaiserAlexander und stellte ihnen das Nachtheilige eines langern Rück-zuges offen und wahr vor, wie folgt:
»Der Oberst von Grolmaun bringt mir die Nachricht, daßdie Hauptarmee eine rückgangige Bewegung machen wird. Ichhalte es für meine Pflicht, Ew. Majestät die unvermeidlichen nach-theiligen Folgen davon allerunterthänigst vorzustellen: I) die ganzefranzösische Nation tritt unter die Waffen; der Theil, welcher sichfür die gute Sache geäußert hat, ist unglücklich; 2) unsere siegreicheArmee wird muthlos; 3) wir gehen durch eine rückgängige Bewe-gung in Gegenden, wo unsere Truppen von Mangel gedrückt wer-den ; die Einwohner werden durch den Verlust des Letzten, was siehaben, in Verzweiflung gebracht; der Kaiser von Frankreich wirdsich von seiner Bestürzung, worin er durch unser Vordringen ge-bracht worden, erholen und die Nation wieder für sich gewinnen.— Ew. Majestät danke ich unterthanigst, daß Sie mir die Offen-sive zu beginnen erlaubt haben; ich darf mir alles Gute davon ver-sprechen, wenn Ew. Majestät die bestimmten Befehle geben, daßdie Generale von Winzingerode und von Bülow meiner Aufforde-rung genügen müssen. In dieser Verbindung werde ich auf Parisvordringen, und scheue so wenig den Kaiser der Franzose» wie seineMarschälle, wenn sie mir entgegentreten. Erlauben Ew. Maje-stät, daß ich mich glücklich schätzen werde, an der Spitze der miranvertrauten Armee Ew. Majestät Befehle und Wünsche zuerfüllen.«
Mit der Ucberbringung und mündlichen Erläuterung diesesSchreibens wurde wieder der Oberst Grolmaun beauftragt.
28. Ein Tagesbefehl.
Blüchers Meinung hatte gesiegt. An einen Rückzug wurdenicht mehr gedacht. Blücher selbst war bei Soissons über dieAisne gegangen und hatte am am 9. und 19. März Napoleonbei Laon geschlagen. Doch jetzt trat bei diesem Heere, um der Frie-densunterhandlungen zu Ehatillon willen, eine Waffenruhe vonbeinahe zwei Wochen ein. Aull) die Nordarmee des Kronprinzenvon Schweden stand in der Zeit ruhig in den Niederlanden. DieseRuhe benutzte Napoleon, um den Landsturm im Rücken der ver-bündeten Heere einzurichten, und durch ihn die größte Unsicherheithervorzubringen. Blücher verlangte, nach dem Siege bei Laon,durch einen gedruckten Tagesbefehl von den Franzosen, sich des klei-nen Bürger - und Bauernkrieges zu enthalten.