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Und als die Jmmediat-Eommission, damals die höchste säch-sische Staatsbehörde in Dresden, über Blüchers Forderungen zumUnterhalt seiner Truppen sich beschwerte, wurde dieselbe durch fol-gendes Schreiben strafend abgefertigt.
»Die Bedürfnisse meines Heeres machen es mir zur Pflicht,von den Landern derjenigen Fürsten, die nicht mit uns verbündetsind, und wohin der Lauf des Krieges uns führt, zu verlangen, daßdiesen Bedürfnissen abgeholfen werde. Meine an Sachsen gemach-ten Forderungen sind weit unter dem, was wir unfern preußischenMitbürgern aufbürden müssen, und was diese um ihrer zu errin-genden Unabhängigkeit willen, ungeachtet sieben lcidenvoller Jahre,gern und willig tragen. Auch ist von mir nirgends gesagt, daßdiese Bedürfnisse unentgeltlich uns geliefert werden sollen, undhegen wir die zuversichtliche Hoffnung, daß ein baldigst abzuschlie-ßendes Bündniß zwischen den beiden Nachbarstaaten die Bestim-mung enthalten wird, aufweiche Weise die uns gelieferten Heer-bedürfnisse vergütigt werden sollen. Was indessen an den vonmir geforderten Gegenständen im Augenblicke noch' entbehrt wer-den kann, will ich, bis zur Entscheidung des Königs, meines Herrn,auf Ihr Verlangen gern anstehen lassen; aber von dem, was so-gleich nöthig ist, etwas zu erlassen, würde gegen diejenigen heiligenPflichten streiten, die ich der Erhaltung meines, aus Truppen derbeiden hohen Verbündeten zusammengesetzten Heeres schuldig bin.Uebrigcns bemerke ich noch, daß der ungeziemende Ton, der inIhrer gestrigen Vorstellung an mich herrscht, einen Andern, der esmit unfern deutschen Mitbürgern weniger redlich meinte, wohlhätte erbittern können, daß ick) jedoch dessenungeachtet mich bestre-ben werde, die Drangsale des Kriegs so viel als möglich zu erleich-tern, und nicht den Geist der Erbitterung, den die Jmmcdiat-Com-mission in ihre Verhandlungen mit mir zu legen angefangen hat,bei meinen Behörden zu gestatten.
Neustadt Dresden, am 31. März 1813.«
Dieses Schreiben ließ Blücher am folgenden Tage in dasDresdner Wochenblatt einrücken und zwar, weil die Jmmediat-Eommission den Abdruck aus Furcht vor Beschämung zu hinter-treiben suchte, unter Beaufsichtigung einer preußischen Wache.
Aus dem Hauptquartier Altenburg erließ der General vonBlücher folgenden Armeebefehl:
Soldaten meines ZtrmeeeorPs.
Euer Betragen hat sich nicht verändert, seitdem wir den Bo-den vaterländischer Provinzen verlassen und den des sächsischen