Druckschrift 
6 (1843) Das Abendmahl
Entstehung
Seite
61
Einzelbild herunterladen
 

Gl

Jlttfgange unb fd)einet bib jumJtiebergangc, alfo imrb auct) feilt bic ,3ufunft beb (Meufdjenfohncb 4 Sehenwir ihn fo beutlid), wie ben SMiß, fo glauben wir bil*lig, baß er ba fei; feheu wir il)it ttid)t, fo jtnb wirnidjt gläubig, wenn wir etwab 2lubereb glauben, albbab flarc 2Öort unb anweibt. Stic. XVII. 3G, 37,fpricht ßl)ri(lub , alb bie Sänger if)ii fragten , wab babfünftige @erid)t fein werbe: 2öo bab 2lab ift, ba fam* tnelit ftd) bic Slbler. Durch biefe bilblidje Slntwortwollte er lehren, baß, wie bie Slbler jufammenfommen,wo bab 2lab fei, alfo werben and) wir unb oerfammeln,wo feilt Seih fein werbe, ©inb wir nun bei feinemCetbe fo offenbar unb gewiß, wie bie Slbler bei ihrem2lafe, fo ift er hier; fo lange aber biefeb uid)t ifi, fowollen wir auf feine Stufnnft warten, bib wir il)n wirf*Iict) unb offenbar felgen, wie er gelehrt hat.

Mun wollen wir beit Slnbern antworten, weldte fa*gen: Der Seih Ghrtfli ift jeßt nad) ber Slufcrfiehung

wo er will; beßhalb jtßt er jur Med)ten unb wirb oottunb gegeffen. 3(1 er nun, wo er will, fo tjt er auchüberall; wenn wir gleid) nicht bie Urfache, bie 2Öeifcunb bab (Maß fettnen, wie er allenthalben ift. @r iftoon ber 3»ngfrau (Maria ohne SSerleßung ber jung«fraulichen 3ud)t geboren worben, er ift burcf) oerfd)lof*fene Shüren ^tnetugegattgen , er hat ftd) unftchtbargemacht, unb ift fo jwei (Mal ben jnattben feiner$cinbe entronnen, weldjcb unb 31Ueb unocrftänblid) ift;beunodf) glauben wir feftiglich, baß fein Seih alfo ge«wanbeit habe. 3a, biefen geben wir folgenbe Antworten.Grftenb: biefeb rebet ihr Meb ohne ©ottebwort; benu