Druckschrift 
6 (1843) Das Abendmahl
Entstehung
Seite
11
Einzelbild herunterladen
 

il

mm auö bcr ©chrift beweifen, baß er ba fein eigeneögteifd) unb 23tut Iei6frrf> gegeben habe; ba er 3of). VI63 fpridjt:Saögletfd) uicßtö nüßc, nämlich jum@tTm ic./ mooon jeboeß im anbern Slrtifel fommen foU.Darum rnerfe mau ben ©rmtb biefer Sel)re. ffiirb inbiefen ffiorten Gf)ri|ti:Dnö mein 8eib, baö 2Ö6rt*lein substantive, baö mefentlid) genommen;fo muß fein, baß baö ffiefen beö Seibeö ober glei*fdjeö @hnßi mefentlid) ba fei. Darauö ßnb jwei offenbare3rrtbnmer i)eroorgegangen. Der (Sine befielt barin:2Benn wefentlicß leiblid) ba wäre, fo müßte auchmefentlid) leiblich mit ben Bahnen im ßttuitbe beö Sften*fd)en jerbiffen nnb wahrnehmbar jermalmt werben. Dennman läßt ßcß bier nietjt bamit auöreben: ©ott feien alleDinge möglict); bemt ihm ifl nid)t möglich, wie bu imAnfänge fjafl angejeigt, ju bewirfen, baß baö Siebt,welcßeö er burd) fein 2Bort erfeßaffen bat, nid)t ein we*fentlicßed, wahrnehmbare^ Sicht fei; fonbern, wie er gere*bet, atfo warb baö Sid)t mefentlid), wahrnehmbar, gegen*wärtig, ßcßtbar, wie noch. 2llfo aud) ^ter wirb mefentlid) genommen, fo nid)t möglid), baßbaö greifet) nid)t wahrnehmbar ba fei, benn baö Sid)tmar auch nicht ein uitmahrnehmbareö Sicht. Dergleichenwar aud) bie Steinigung beö auöfäßigen uub baö 2Bie*berfehen beö SBlinben nicht ein unwabrnel)mbareö Ding;fonbern ße etnpfanben ihre ©efunbßeit, bie ße fetbßmefentlid) hatten I ©o aber in biefem ©acramente feinKenfd) jemafö wahrnehmbare^, wefentlicheö $leifcf) ge*geffeit hat (benn bie erbießteten ßJiährcßen, bie juweileugeprebigt worben ßnb, fönnen nid) beweifen; benn