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4 (1843) Das Predigtamt
Entstehung
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Paulus spricht, 1. Cor, XIV. 33:Gott ist nicht einGott der Zwietracht, sondern des Friedens," wiedenn dieses in allen christlichen Gemeinden gesehenwird. Wenn nun ihr Taufen und Predigen nur zurZwietracht dienet, so haben sie ja nicht den Gott desFriedens. Dieses ist oben auch schon gezeigt worden,Da sprechen sie: Christus hat geredet:Ich bin nichtgekommen, Frieden zusenden, sondern das Schwert."Hierauf antworten wir: Das Schwert, von dem hierChristus redet, soll nicht zwischen den Gläubigen sein,sondern Christus meint, daß zwischen den Gläubigen undden Ungläubigen das Schwert sein werde. Nun machensie ja um äußerer Dinge willen die Gläubigen zwie-trächtig, gleich wie dieses, wie oben gehört worden,auch zu der Apostel Zeiten geschah.

Jetzt wollen wir sie nach den äußeren Zeichen be-trachten, ob wir finden, daß sie von Gott gesandt seienoder nicht.

Sind sie von Gott, so hat dieses Gott auch denMenschen geoffcnbarct durch Wnnderzeichcn oder durcheine bestimmte Wahl, wider die Niemand sein kann.Wenn sie nun weder Wunderzeichen thun, noch irgendwo von einer Gemeinde ordentlich gewählt sind, sotzaben sie die äußeren Zeichen des Apostel - oder Bi-schofamtes nicht, deßhalb sie auch gewiß nicht von Gottgesandt sind. Dieses geht ans den früher angeführtenStellen klar genug hervor.

Sodann wollen wir an den Aemtern, die sie sichselbst beigelegt haben, sehen, ob sie nach den Anforde-rungen ihrer Aemter wandeln, und wir werden wieder