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„Werke (Gottes) dienen zur Vervollkommnung der Hei-ligen und zur Erbauung des Leibes Christi; bis daß„wir Alle hinankommcn zu einerlei Glauben und Cr-„kcnntniß des Sohnes Gottes, und ein vollkommener„Mann werden, der da sei in dem Maße des vollkvm-„ mcneu Alters Christi, auf daß wir nicht mehr Kinder„seien, und uuö wägen und wiegen lassen von allerlei„Wind der Lehre, durch Schalkbeit der Menschen und„durch Täuschung, damit sie uns erschleichen, zu vcr-„fuhren." Diese Worte Pauli haben den Sinn, daßChristus genannte Acmter (von welchen wir insbesonderevon jedem reden wollen) in seinen Leib, d.i. in dieKirche gesetzt habe, damit diese, sein Leib, vervollkomm-net und erbauet werde in Einigkeit des Glaubens undin der Erkennlniß des Sohnes Gottes; und somit einso vollkommener, starker, wohlerwachsener Leib werde,wie denn Christus zu vollkommener leiblicher Manncs-stärke nach der menschlichen Natur und nach dem Altergekommen ist, in dem er mitten in seiner Mannesstärkegetödtet wurde: damit wir uns nicht durch den mannig-faltige» Wind aufgeblasener Lehren hin - und herwcrfenlassen, die man aus arger List und Spitzfindigkeit sucht,damit wir zu Sccten und Jrrthum gebracht werden-Sehet ihr Alle, fromme Christen! Sind diese Aemterdarum von Gott eingesetzt, damit man mancherlei Lehreverhüte, so kann es nirgends stattfinden, daß sich einemJeden zieme, sich als öffentlicher Lehrer auszuwerfen; denn„so viele Köpfe, so viele Sinne;" der Schalk kann sichwohl für den Augenblick verbergen. Es nimmt Niemandetwas so Verkehrtes vor, daß er demselben nicht einen