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fügen. Darum ist es noth, daß man eine Obrigkeithabe, und Jedermann seine Zusage und Pflicht halte;wenn man damit beginnen würde, die Obrigkeit, diechristlich waltet, abzusetzen, so wären wir bald sodaran, wie Schafe, die ohne Hirten in eine Wildnißausgestoßen würden. Hierum, getreue, liebe Herrenund Brüder, hat mich euretwegen Sorge angewandelt,es möchte auch bei euch das einfältige Volk durch dieaufrührerischen Lehrer zu Jrrthum verführt werden; dennihr lieget mir zu allen Zeiten als meine Herren undBrüder am Herzen, und ich halte mich auch stetö fürden eurigen. Denn ihr werdet sehen, daß da, wo mannur das Zeitliche und die üppige Ehre im Auge hat,keine Neuerung Bestand haben wird: wo aber Gottes-erkenntniß und Gottesfurcht waltet, und auf GottesEhre gedrungen wird, da mag man auch weder übereuch, noch femand Anderen siegen. Ich widmete euchdeßwegen dieses Büchlein, daß ihr euch verhüten mögctvon den hin - und herlaufenden Schwätzern und Auf-rühren,, die nirgends hingehen zu predigen, als wofrüher die evangelische Lehre eingeführt war; dann be-ginnen sie mit äußerlichen Dingen das zu verderben,was früher dort angebaut war. Bewahre euch Gott!Er bestärke das, was er mit euch angefangen hat!Gegeben zu Zürich. Worin ich euch dienen kann, heißetnur: ich will allezeit euch gehorsam sein. —