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4 (1843) Das Predigtamt
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jenigen Glieder der menschlichen Gesellschaft zuerst vorden Richterstuhl der Zeiten berufen, welche die heilig-sten Interesse derselben zu vertreten haben, die denNebel der Vorurtheilc, der oft so dicht zwischen Himmelund Erde schwebet, zu verscheuchen, und die Schlangeder Selbstsucht, welche nur zu leicht die Herzen derMenschen umstrickt, in der Kraft Gottes tödtcn sollen,damit der Geist, der nach Gott sich sehnet, frei undfreudig seiner ewigen Bestimmung gemäß sich entfaltenkönne. Die Geistlichkeit, welche in stolzer Weltlichkeitsich erhob und, im Gegensätze zu ihrer Bestimmung',ihre Stellung zu Befriedigung der Selbstsucht und derTrägheit mißbrauchte, mußte zuerst erfahren, daß Vor-urtbeil und weltliche Macht morsche Säulen sind inZeiten vcs Gerichtes. Aber nachdem der äußere Glanzverschwunden, wäbnten Viele, welche die Form vomWesen nicht zu unterscheiden vermochten, die Zeil seida, in der man überhaupt des geistlichen und Prcdiger-berufeS nicht mehr bedürfe, indem der Geist Gottesauch Uugclehrte in augenblicklicher Erregung zum Lehrerund zur Leitung einer christlichen Gemeinde befähige.Es entsprang diese Ansicht aus dem Mißvcrständnißeines Ideales, welches dem christlichen Bewußtsein für