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3 (1843) Der Hirt
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5, auf die einschlagen; sondern man soll es Gott an-heimstellen; er wird es wohl anordnen, wenn er es sohaben will. Inzwischen sei guten Muthcs und einge-denk, weß Geistes du seiest, und halte dich am gnädigenUrthcile Gottes, welcher spricht, Matth. VII. 19:Einjeder Baum, der nicht Frucht bringt, der wird aus-gegraben und in das Feuer geworfen." Ist derHirt falsch, so höre ihn nichtl lind wenn dieganze Kirchgemeinde seine Falschheit kennenlernt, so soll sie einstimmig ihn entfernen,Vermöget ihr das nicht, so höret Alle nichtaufihn; crleidet liebcr dcn Tod, als diesemHirten oder vielmehr Wolfe zu gehorchen!der euch von Gott abwendig machen will. Die-ses ist klar genug dargcthan in den oben angeführtenStellen der Schrift. Auch so heißt uns Christus diesesthun, Matth. V. 29:Wenn dir dein rechtes Auge Acrgerniß gibt, so grabe es ans und wirf es hin- weg. " So wollen wir das Auge ausgraben und weg-werfen, das ist, den falsch weidenden Hirten und denunnützen faulen Baum, und ihn von den? Herrn lassenins Feuer werfen, wenn es ihm gefällt. Wenn er vomLchramte entfernt ist, wollen wir ihn zu dein gemeinenUnkrante rechnen, das wir stehen lassen sollen bis zurErnte. So redet Gott auch Ezcch. XXXIV. 10:Ich will meine Heerde von ihren Händen fordern;und will mit ihnen ein Ende machen, daß sie nichtmehr sollen Hirten sein, und sollen sich nicht mehrselbst weiden." Es sollen demnach die das GebotiDeut. XIII. 5) vollziehen, welche das Schwert tragen.