Vorwort.
Indem ich die Schrift Zwingli's in gegenwärtigerGestalt dem Publikum übergebe, fühle ich mich zu fol-genden Bemerkungen verpflichtet.
Eine ernste Bewegung hat unsere Zeit ergriffen,ähnlich derjenigen, in welcher das vorliegende Werkleinin seiner ursprünglichen Gestalt der Feder des Refor-mators entflossen ist. Der Kampf zwischen dem tödten-den Buchstaben, — der Gewohnheit und den Norur-thcilen, die durch Selbstsucht beseelt sind, — und demlebendig machenden Geiste, im Dienste der Wahrheitund der ewigen Liebe, hat sich wieder in verjüngterGestalt erhoben, und wird, als gälte es eine nahe Ent-scheidung, mit dem Aufwände aller Kräfte geführt.Doch hat es der Geist der Wahrheit nicht nur mit demalten Dämon der Vorurtheile und der trägen Gewohn-heit aufzunehmen, sondern auch mit einem falschenFreunde, der sich in der Gestalt eines Engels des Lich-tes an seine Seite gestellt, um mit ihm die Burgen