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menschlicher Lehre die Schafe zerstreuen) „und ihres„Herzens Bcdünkcn reden. Ich sandte sie nicht, und sie„liefen: ich redete nichts mit ihnen, und sie weissagten.„Wann wollen doch die Propheten aufhören, die falsch„weissagen, und ihres Herzens Trügerci weissagen,„und wollen, daß mein Volk seines Namens vergesse„um ihrer Träume willen, die Einer dem Andern pre-diget? Ein Prophet, der Träume hat, der predige„Träume: wer aber mein Wort hat, der rede mein„Wort! Wie reimen sich Spreu und Weizen zNsam-„men?" Hier hört man nun wohl, von welchen Pro-pheten Gott redet, nämlich von den Traum- und Mähr-chenvcrkündigern. Welchen Lohn aber verheißt er ihnen?„ Ihr Weg wird schlüpfrig sein und in die Finsterniß„leiten, darein sie gestoßen werden. Ich werde sie„mit Mermuth speisen und mit Galle tränken. Sosoll„euch solche Untugend sein wie ein Riß an einer ho-„ hcn Mauer, wenn es beginnt zu schalten, die plötzlich.. und unversehens einfällt und sie zerschmettert." Jsaj.XXX. 13, 14. Solche Kundschaften finden wir vielein der Schrift, daran man die falschen Propheten er-kennt. Vorzüglich zeichnet sie trefflich Ezech. XXXIV,welche Stelle aber zu lang ist, um hier angeführt zuwerden. Ihr Schluß lautet, daß man sie abthun solle.Doch ist in Betreff der Frage: ob man solche Priestergewaltsam todtschlagcn dürfe, zu bemerken, daß keinemzukomme, ohne gesetzliches Recht und Gottes Geheiß,einen Menschen todt zu schlagen. Darum haben diewüthenden und jähzornigen Christen Unrecht, wenn siemeinen, man solle gleich, nach dem Worte Dent. XIII.