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jetzt lassen sie sich die ganze Welt dienen. Ja die Für-sten selbst müssen mit leeren Händen sie angähnen!Siehe, so haben sie Sack und Tasche dahinten gelassen;und noch werden sie als Hirten, und nicht als reißende,räuberische und blutgierige Wölfe erkannt; denn siewenden zum Deckmantel ihres Geizes Christum vor, oderseine Mutter, oder den Täufer Johannes, oder einenandern Gottcsmann, der die ganze Welt mit ihren Reich-thümcrn, gleich Mist, verachtet hat, indem sie sprechen:es ist Gottes, unser Frauen, St. Johannis. Diesemüssen erst nach ihrem Tode, da sie drübenselig sind, hier betteln, wuchern, Landesher-ren sein, bedrücken und bedrängen, währendsie, so lange sie aufErdcn waren, alle Dingeverließen und es den Armen bingaben. Dasheißt so recht am Narrenscil geführt. Man kennt sieauch daran: Christus sandte seine Hirten unter dieTyrannen, gleich wie Schafe mitten unter die Wölfe;sie hingegen sind gleich Wölfen unter den Schafen: dennwas reißen sie nicht an sich, was rauben sie nicht,was tödten sie nicht, was zerstören sie nicht? Wirddas Evangelium bei irgend einem Volke angenommen,und sie sehen, daß ihnen ihr Raub entgehen will, sosieh nur zu, wie sie aufstiftcn, allenthalben Unfriedenund Feindschaft säen, und doch immer zuvorderst imMunde haben: Die neuen Prediger gebären Un-ruhen und Aufruhr. Das arme Volk ist von Gottdoch so sehr begnadiget, daß ihm dennoch das Heil derSeele nicht geraubt werden kann, wenn es auch in Be-zug auf den Leib jämmerlich geplagt wird. Das mögen