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sie nicht ertragen; denn das Volk lernt, dem Nächstenhelfen, und nicht dem schamlosen Bettle« der Päpstlerzur Zügellos!gkeit geben; das heißt, ihnen Unruhe stif-ten, wenn man ihnen nicht mehr gicbt, damit sie dieganze Welt in Aufruhr versetzen können. Kurzweg, esist ihnen lange genug ihre Krankheit vorgehalten; siehaben durch Ermahnungen sich nicht bekehren wolle»!man muß anfangen, sie mit der nackten, ungefärbtenWahrheit zu treiben, und darnach Gott walten lassen.Hier gebe ich eine Summe, daran du die falschen Hir-ten erkennen kannst.
I. Alle, die nicht lehren, sind nichts als Wölfe,ob sie schon Hirten, Bischöfe oder Könige genannt wer-den. Siehe hiebet, wie viele der lehrenden Bischöfesind!
II Welche schon lehren, aber nicht das Wort Got-tes, sondern ihre Träume, sind Wölfe.
III. Diejenigen, welche das Wort Gottes lehren,aber nicht zur Ehre Gottes, sondern zu ihrem und ih-res Oberhauptes, des Papstes, Nutzen, und zum Schirmeihres erdichteten hohen Standes, sind schädliche Wölfein Schafskleidern.
IV. Diejenigen, welche wohl lehren, und zwar auchdas Wort Gottes lehren, aber die größten Acrgcrniß-geber, die Häupter nicht anrühren, sondern ihre Ty-rannei wachsen lassen, sind schmeichelnde Wölfe oderVerräthcr des Volkes.
V. Diejenigen, welche nicht mit den Werken üben,was sie mit den Worten lehren, taugen nichts unter