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auch ihre Wände durchgrabcn und ihre Heimlichkeit an-schauen, wie Gott Ezechielen offenbaret (VIII. 8 ff.),so würde man die unziemlichste Abgötterei sehen imSpielen, Huren, Seclenverführen und aller Art Lastern:daß wir mit Christo reden würden: warum haben siedas Erdreich inne? Noch halten wir die Wölfe oft nurzu sehr für Hirten. Noch haben sie an dem nicht ge-nug: ein Theil von ihnen schämt sich nicht, solches öf-fentlich zu thun, wovor sich der Mensch wenigstens vordem Tageslichte, wenn anch vor keinem Menschen, schä-men sollte. Solche Augen heißt uns Christus ausgrabenund wegwerfen, und wir hingegen pflanzen sie fort undfort. Es verbietet Christus seinen Jüngern, daß sieweder Stab, Sack, noch Tasche zum Predigen mitneh-men sollen. Daraus folgt, daß die, welche den Stab,das ist, weltliche Gewalt mit dem Hirtcnamte haben,nicht Hirten, sondern Wölfe sind: denn Christus hatalles Regieren nach den Sitten dieser Welt dem Hirtenverboten, da er, Lnk. XXII. 26, spricht: „Ihr sollet„aber nicht also regieren"; und Matth. XX. 25 ff.:„Ihr wisset, daß die weltlichen Fürsten herrschen, und„die Oberherren haben Gewalt; so soll es nicht sein„unter euch." Haben sie nun den Stab, den ihnenChristus verbietet, so sind sie falsche Hirten. Haben sieauch Sack und Tasche? Ja wahrlich! sie haben Alles:und hätte Christus geredet: Ihr sollet darauf sehen,daß ihr alle Habe dieser Welt euch zu eigen machet,so könnten sie diesem Gebote wohl nicht fleißiger nach-kommen. So haben sich die Geistlichen betragen, bissie den größten und besten Theil sich erobert haben: und