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Geschichten zu unseren Zeiten, in welchen so schädlicheKriege durch die falschen Hirten angestiftet worden sind,die sie aber in der Folge nicht abwenden konnten, jaes nicht einmal wollten; damit ist den Fürsten und Völ-kern die Armuth und der Jammer erwachsen, und sie,die Anstifter, lachen durch die Fäuste. Die sind falscheHirten, die in keiner Weise sich wie Väter verhalten,und die das Anliegen und die Angst der Schafe nichtzu ihrem eigenen Anliegen machen, sondern nur auf dasIhrige sehen und sprechen: Ich will das Meinige ha-ben. Was soll man aber von denen reden, die mitden Worten nicht lehren und mit den Werken nur zer-stören? Wir haben früher aus dem Worte Christi ge-zeigt, daß die, welche wohl lehren, aber es nicht mitden Werken erfüllen, die Kleinsten im Reiche Gottes,das ist, unter den Christen, seien. So wie die, welchenur lehren, ohne es zu üben, billig unter die falschenHirten gezählt werden: was wollen wir mit denen vor-nehmen, die weder lehren noch thun, und dennoch denNamen der Hirten, Bischöfe oder Väter tragen, indemsie den zeitlichen Lohn der Propheten einnehmen? Nimmdich ihrer nicht an, frommer Christ! sie sind nichts alsräuberische Wölfe. Wir sehen auch, daß Alle, die sichum andere Werke, als die Gott geheißen hat, mühen,nichts als falsche Hirten und Heuchler sind. So habenwir auch gehört, daß es vorzüglich im Amte des Bi-schofs oder Hirten liege, zu predigen, und daß mandarin die Laster bestrafen und ihnen wehren solle; dem-nach ist offenbar, daß Alle, die nicht predigen und denLastern wehren, weder Hirten noch Bischöfe sind. Cs