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möchte ich wohl bestehen; sonst nützt es mir nichts, daßman mir befiehlt, ich solle nicht fürchten. Deswegenzeigt uns Christus an, wo wir erlangen, daß wir ohneFurcht sein können, Joh. XVI. 33 : „Diese Dinge habe„ich zu euch geredet, daß ihr Frieden in mir habet.„In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich„habe die Welt überwunden." Hier sehen wir denVorkämpfer, Christum. Er heißt uns unerschrocken seinund fortzufahren in seinem Werke; ob uns gleich hierinDrangsal wird zugefügt: die Welt thut ihm nicht an-ders. Aber hierin steht unser gewisser Trost, daß erder Weltübcrwinder sei: und so wir als seine treuenDiener werden erfunden werden, werde er dieselbe auchfür uns überwinden. Darum sollen wir nun fröhlichsein. So spricht auch Moses zu den Kindern Israels,Erod. XIV. 14: „Der Herr wird für euch streiten,„und ihr werdet still dazu sein, schweigen und ruhen."Also soll der Hirt die Arbeit seines Herrn vollbringen,und demnach ihn walten und schirmen lassen.
So aber der Hirt hier einreden würde: Ja, erschirmt mich, bis daß ich gctödtet werde; so würdenwir antworten: Dann hat er dich recht und wahrhaftgeschirmt: denn Keiner leidet den Tod um Gottes wil-len, der nicht Gottes ist. Hier wirst du die erstenGründe des Glaubens und der Liebe erlernen, wie vor-her verheißen ist. Glaubst du, daß ein einiger, all-mächtiger Gott sei? Ja. Glaubst du auch, daß erdein Gott, Herr und Vater sei? Ja. Setzest du auchalle deine Zuversicht auf ihn? Ja. So glaubst du auchohne Zweifel daß er dir nichts verheißen habe, als was