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man der Obrigkeit etwas schuldig ist, Röm. XM. 7.Wir reden aber hier wider die tyrannischen Bedrücker,in denen keine Furcht Gottes und keine Liebe, ja An-sehen des Nächsten ist. Meinst du nicht, o frommerChrist! daß Gott mit besonderem Fleißc zu dieser sünd-lichen Zeit sein Wort so kräftig offenbaret? Dennwelche Gcwaltthaten geschehen jetzt von Seite eines gro-ßen Theiles der Fürsten zur Zerstörung der Frömmig-keit und Gerechtigkeit, in Schändung der Jungfrauen,zum Hohne aller Treue und alles Glaubens! lind dabeizeigen sie sich im Nehmen, Rauben, Wuchern undWechsle» und im Münzcnmindernso unverschämt, daßdie so berüchtigten römischen Pächter jpulsticani) umsolcher Unverschämtheit willen verjagt worden wären.Da wir nun seit dem Beginne des christlichen Glaubenszu keiner Zeit finden, daß das Wort so kräftig an al-len Enden kund geworden wäre, als zu dieser Zeit, sosehen wir daraus deutlich, daß dieses uns zum Heilegereichen solle, indem die falsche Menschenlehrc dadurchverschwinden soll. Darum wehe dem Hirten, der zudieser Zeit, darin auch die Kinder und die Thörichtenzu reden befähigt werden, schweigt, und sein Licht un-ter den Scheffel setzt, und das Werk Gottes nur trüg-lich treibt, und das Volk Gottes nicht erlösen hilft!
Gott hieß Saul durch den Propheten Samuel alleAmalckitcr, Junges und Altes, erschlage», und ihreHabe in keinerlei Weise berühren oder begehren. DochSaul verging sich, und erschlug den amalekitischen Könignicht, behielt auch viel Vieh zu einem Opfer und Ge-lübde für Gott; aucb die köstlichen Kleider und Klcino-