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3 (1843) Der Hirt
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ist, daß sie, so reich und stark, sich nicht mebr zu ver-bergen bedarf, sondern sich gar öffentlich mit gewaltigerHand behauptet, was meinst du, o frommer DienerGottes, daß dir zu thun sei? Schweigst du, so wirddas Blut der Umkommenden von deiner Hand gefordertwerden, Ezcch. III. 18. Nun siehst du aber, daß derPäpstlcr sdas ist der ganze Hanfe derer, die man Geist-liche nennt, ausgenommen diejenigen, welche das WortGottes lauter verkündigen) Glcißncrei so viele Güterund Gewalt erhalten hat, daß sie sich nicht mehr zuverhehlen bedarf, was noch bei den Juden geschah, son-dern geradezu sich öffentlich beschirmet mit Miethe,Gaben, Kriegen, Brennen, Verheeren, Tödtcn und al-lerhand Uebels, so daß die sizilianischen Tyrannen nichtunmenschlicher haben wüthcn können. Denn dieselbenbaben nicht unverhörter Sache Jemanden gcmißhandelt;aber diese haben den größten Fleiß, daß sie die Regen-ten allenthalben durch Miethe und Gaben dahin bringen,daß sie meinen, sie thun ganz recht daran, wenn sieunverhörter Sache die, welche das Wort Gottes ver-kündigen, verfolgen und vernichten. Wo sie selbst aberdie Gewalt des Schwertes haben, wüthen sie gegen alleUnschuld wie die Tigerthierc und Krokodille. Und sofernsie sich nicht fürchteten, daß man gegen sie das Gleicheanwenden würde, wenn man hinter sie käme, was sieselbst gegen andere angewandt: würden sie mit gemeinemTödten sich nicht begnügen, sondern, wie Phalaris,^)neue Peinigungs- und Tödtnngs- Arten für die KnechteGottes erdenken.

Du siehst auch, o frommer Diener Gottesl