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3 (1843) Der Hirt
Entstehung
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thun; aber endlich wird Gott doch obsiegen. Wenn sietäglich Abbruch leiden, daß sie nicht mcbr so reichlichenMietbgeding bezahlen können, werden auch die Fürstenund Regenten müde werden, sich mit ihrem Blendwerkeabzugeben. Und wenn solches den Fürsten und Regentennicht mißfallen sollte, so werden diese selbst ihren Völ-kern zu mißfallen anfangen. Und wenn das geschiebt,werden auch sie, sammt den Bischöfen, verachtet wer-den; wenn nicht Aergeres hernach folgt I Gott bleibtin Ewigkeit derselbe Gott. Er hat gesehen, wie dieKinder Israels in Aegypten unterdrückt waren, und hatsie erlöst. So sehen wir zu dieser Zeit die schnelleVerbreitung und Annahme des Wortes Gottes, wie inso kurzer Zeit es Keiner »erhofft hätte. Es ist wiederein Werk der Weisheit Gottes, der abermals das Elendseines Volkes gesehen und Erlösung gesendet hat jErod.III. 7, 8. Ps. CXI. 9), damit wir sehen, daß er un-ser nicht vergessen habe; und hat uns sein Wort ge-sandt, und uns gesund gemacht und erlöst vom Schadendes Verderbens, wie er durch den Propheten verbeißenhat. Was hat dem Christenvolke Aergeres widerfabrcnkönnen, als solche Hirten zu bekommen, welche um Geldverkauften dasjenige, was sie nicht hatten, und wennsie es gleich hätten, was sich nicht nm Geld verkaufenläßt. Und dabei ließen sie alle Gewissen in Zweifelschmachten. Denn sie selbst haben nicht geglaubt, wassie der Welt vorgegeben; denn hätten sie geglaubt, sohätten sie anders gelebt. So nun das bimmlische Lichtso hell aufgeht, werden sie Niemanden in die Nachtzwingen können. Darum, geliebter Jakob! sei mannlich,