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man ihm z. B. sagte: „Deine Mutter und deine Brü-„der sind draußen und wollen mit dir reden" Matth. <2.49, 5V), lenkt er von der leiblichen Freundschaft abund auf die Freundschaft Gottes hin, streckt seine Händeüber seine Jünger aus und spricht: „ Siehe meine„Mutter und meine Brüder! Ein Jeder, der den Wil-„ lcn thut meines Vaters im Himmel, der ist mein Bru-„der, meine Schwester und meine Mutter." Desglei-chen, als das Weib, welches gesund geworden, sprach:„Selig ist der Leib, der dich getragen, und selig sind„die Brüste, die dich gesäugt", lehrt er auch uns eingeistiges Gottcrfülltsein kennen mit den Worten: „Se-„lig sind die, welche Gottes Wort hören und es behal-ten." Nicht daß er seine Mutter unwerth gehal-ten, sondern er sprach dieses, um ihre Bedeutung zuerklären. Sic hat vom Geiste Gottes empfangen; alsoempfanget auch der den Geist Gottes, der sein Worthöret. Sie hat ihn als eine reine Jungfrau geboren,also gebiert auch der, welcher das Wort Gottes behält,es in sich nähret und übet, eine wundervolle Frucht.So hat er auch bei den zwei Schwestern, von denenjedwede recht hatte, einen Anlaß genommen bei Maria,daß sie den besten Theil erwählet habe, der nimmer vonihr genommen werden könne, weil sie ihn gesucht underhalten, denn von ihm wolle sich niemand scheiden las-sen. Darum sprach er auch zu Martha: Du beküm-merst dich um viel Geschäft sjetzt geht er zu dem ein-zigen Gute über, welches er ist) und doch ist nur einsnothwendig zum Heile; dieses hat Maria gefunden; halteauch du es fest. Höret ihr von dem Einigen, das