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Gejauchzcns lu tiiumpste Ihr sprechet, sie sindweise vou Gott, und beweiset mit einem gar schönenBeispiele, mit dem des Kasaphas, daß, wenn sie auchböse wären, Gott nichts desto weniger seine Meinungdurch sie verkündigte. Sag' an! was reden sie vonGott? Ich höre sie nichts von Gott reden, aber wohlhöre ich sie anstimmen, die heiligen Väter, dieVorfabren, und von einem Stuhle Petri reden, vondem weder im Evangelio noch in der Lehre Petri selbstetwas geschrieben steht. Ach, was würden sie darumgeben, daß vom Stuhle im Evangelio geschrieben stünde!Sie rumpeln ihn allenthalben herum und können ihn nir-gends durch die evangelische Lehre befestigen, daß er festbliebe. Ucbcrhaupt, ich kann sie nicht als solche anneh-men, die von Gott geschickt sind. An den Lehren höreich, daß sie den Tyrannen nahe verwandt sind. Ihrwerdet sie wohl an ihren Früchten erkennen. Er hatden Kleinen sich selbst gcoffcnbarct!
Er spricht wiederum Joh. 6. 48: „Ich bin das„Brod des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht„hungern, und wer an mich glaubt, den wird nimmer„dürsten." Hier ist gewiß, daß Christus von der Speiseseiner Lehre redet: diese findet man bei ihm. Denn erspricht nicht: Gehe zu denen, die mit Jnfuln und Pur-pur geschmückt find. Diese können den Menschen nichtgewiß machen; aber wen Gott gewiß macht, der wirdso gespeist und getränkt, daß ihn weder Hunger nochDurst mehr ankommt. Warum willst du ihn bereden,daß er zu den Vätern sich um Speise wende, da erschon von Gott gespeist ist?