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ei» starker Eiferer der Seelen; doch dieses be-darf nicht vieler alter Kundschaften. Christus sprichtselbst Matth. XXII. 37: „Du sollst den Herrn, dci-,.nen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von gan-„zer Seele und von ganzem Gcmnthe", Mark. XII.3V: „und mit all' deiner Kraft." Wenn wir nun ihnsolchergestalt lieb haben, so vermag auch kein Wort sogut und gewiß uns zu erfreuen und zu trösten, als dasseinige, denn er ist unser Schöpfer und Vater. Nunerfreuet, tröstet und schrecket doch den Menschen keinWort mehr, als das seines Vaters, den er lieb hat.Christus gab dem Teufel zur Antwort Matth. IV. 4:Der Mensch lebt nicht allein vom Brode, sondern von„jeglichem Worte, das aus dem Munde Gottes geht."So lebendig und stark ist es, daß es die Seele desMenschen stärkt und erhält, gleichwie das leibliche Brodden Leib, ja viel mehr noch und besser. Denn wer dasWort oder die Rede Gottes hält, der wird den Todin Ewigkeit nicht sehen. So uns alle bisher durchge-führten Ansichten dahin geleitet, daß man aus demGrunde, weil wir ein Ebenbild Gottes sind, ermessenmöge: es vermöge nichts besser die Seele zu erfreuen,zu befestigen und zu trösten, als das Wort ihres Schö-pfers und Bildners; so wollen wir jetzt die Rede dahinlenken, daß wir die Klarheit und Gewißheit des Wor-tes Gottes verstehen lernen, und zuerst reden: