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widmet habe, i» der Hoffnung, Ihr werdet es nachfleißigem Hören und Prüfen annehmen. Nun ist esnicht also gegangen, ans dem Grunde, weil Gott,ohne den alles Schreien und Rufen nichts ist,Euch nicht gezogen hat. Darum ist vorerst meine ernst-liche Bitte, Ihr wollet den allmächtigen Gott getreulichanrufen, daß er Euch sein Wort offenbar und liebwerden lasse, damit Ihr seinen heiligen Willen erkennenwöget und zu Kindern Gottes geboren werdet. Denndie Wahrheit selbst redet also: Wer aus Gott ist,der höret das Wort Gottes. Höret Ihr dasselbenicht, so seid Ihr sicher nicht aus Gott. Nun ist die-ses ein offenbares Urtheil Gottes. So sehet Ihr auchjetzt, wie Eure Schwestern so herrlich zunehmen m derErkenntniß Gottes, im Glauben und in allem Guten;von denen Etliche bekennen, ans ihrem Jrrthume nurdadurch entrissen worden zu sein, daß sie dieses Büch-lein oder diese Predigt von der Klarheit und Ge-wißheit des Wortes Gottes gelesen haben, welcheBekehrung aber wahrlich nicht dieser Schrift zuzuschrei-ben ist, sondern der göttlichen Gnade, die durch dasgeschehene Wort gewirkt, inwendig erweckt und gezogenbat. So sollte Euch auch billig wundern, wie es zn-gienge, daß die Menschen, die weise und vernünftig,ja gemeiniglich weiser und vernünftiger als die Wider-streitenden sind, so plötzlich umgewandelt und von Men-schcntand zu Gottes Worte bekehrt wurden, dem sie inder Folge so fest anhangen, daß Niemand sie von ibmabwendig machen kann. Und wolltet Ihr aus gleicherWißbegierde das zu lesen begehren, waS sie gelesen