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4 (1861) Novellistische Fragmente
Entstehung
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Bauchredner noch lebte und nicht selten mit mir un-zufrieden war, rief er immer: Verwünschtes Todtcn-kind, ich wollt', ich hätte dich nie aus dem Grabegeholt! Ein geschickter Bauchredner, wie er war,konnte er seine Stimme so modulieren, dass manglauben musste, sie käme aus der Erde hervor, under machte mir dann weiß, Das sei die Stimmemeiner verstorbenen Mutter, die mir ihre Schick-sale erzähle. Er konnte sie wohl kennen, diesefurchtbaren Schicksale, denn er war einst Kammer-diener des Grafen. Sein grausames Vergnügenwar es, wenn ich armes kleines Mädchen überdie Worte, die aus der Erde hervorzustechen schienen,das furchtbarste Entsetzen empfand. Diese Worte,die aus der Erde hervorzustechen schienen, meldetengar schreckliche Geschichten, Geschichten, die ich inihrem Zusammenhange nie begriff, die ich auchspäterhin allmählich vergaß, die mir aber, wennich tanzte, recht lebendig wieder in den Sinn kamen.Ja, wenn ich tanzte, ergriff mich immer eine son-derbare Erinnerung, ich vergaß meiner selbst undkam mir vor, als sei ich eine ganz andere Person,und als quälten mich alle Qualen und Geheimnissedieser Person . . . und sobald ich aufhörte zu tanzen,erlosch wieder Alles in meinem Gedächtnis."