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diese geheimnisvollen Worte zu erklären, crgoss sichein Strom von Thränen aus ihren Augen, undzitternd und schluchzend gestand sie mir, dass dieschwarze Trommclfran, die sich für ihre Mutterausgegeben, ihr einst selbst erklärt habe, das Ge-rücht, womit man sich über ihre Geburt herumtrage,sei kein bloßes Märchen. „In der Stadt nämlich,wo wir wohnten," fuhr Lanrence fort, „hieß manmich immer das Todtcnkind! Die alten Spinnwciberbehaupteten, ich sei eigentlich die Tochter eines dor-tigen Grasen, der seine Frau beständig misshandelteund, als sie starb, sehr prachtvoll begraben ließ;sie sei aber hochschwanger und nur schcintodt ge-wesen, und als einige Kirchhofsdiebc, um die rcich-gcschmückte Leiche zu bestehlcn, ihr Grab öffneten,hätten sie die Gräfin ganz lebendig und in Kindes-nöthen gefunden; und als sie nach der Entbindunggleich verschied, hätten die Diebe sie wieder ruhigins Grab gelegt und das Kind mitgenommen undihrer Hehlerin, der Geliebten des großen Bauch-redners, zur Erziehung übergeben. Dieses armeKind, das begraben gewesen, noch che es geborenworden, nannte man nun überall das Todtcnkind. . . Ach! Sic begreifen nicht, wie viel Kummerich schon als kleines Mädchen empfand, wenn manmich bei diesem Namen nannte. Als der große