In diesem Schlafzimmer, worin wir »nS baldallein befanden, loderte ein sebr Med Kaminfeuer,welches um so ersprießlicher, da das Zimmer unge-heuer groß und hoch war. Dieses große Schlaf-zimmer, dem vielmehr der Name Schlafsaal ge-bührte, hatte auch etwas sonderbar Ödes. Möbelund Dekoration, Alles trug dort daS Gepräge einerZeit, deren Glanz uns jetzt so bestäubt und derenErhabenheit uns jetzt so nüchtern erscheint, dasSihre Reliquien bei unS ein gewisses Unbehagen,wo nicht gar ein geheimes Lächeln erregen. Ichspreche nämlich von der Zeit des Empires, vonder Zeit der gvldncu Adler, der bochflicgendenFederbüsche, der griechischen Koisfürcn, der Gloire,der großen TambourmajorS, der militärischen Mes-sen, der vsstcicllen Unsterblichkeit, die der Monitcur,dekretierte, des Kontineutalkasfcs, welchen man ansCichorien verfertigte, und dcS schlechten Zuckers,den man ans Runkelrüben fabricicrtc, und derPrinzen und Herzöge, die man aus gar Nichtsmachte. Sic hatte aber immer ihren Reiz, dieseZeit des pathetischen Materialismus . . . Talmadeklamierte, Gros malte, die Bigottini tanzte,Grassimi sang, Maury predigte, Rovigo hatte diePolizei, der Kaiser las den Ossian, Pauline Bor-ghesc ließ sich montieren als Venus, und zwar
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