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4 (1861) Novellistische Fragmente
Entstehung
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mehr es kamen nur Wagen, welche anderen Leutengehörten, die sich vergnügt hineinsctztcn, und eswurde allmählich sehr einsam um mich her. „Somüssen Sic denn mit mir fahren," sprach endlicheine Dame, die, tief verhüllt in ihrer schwarzen— Mantillc, ebenfalls harrend einige Zeit neben mir

gestanden, und jetzt im Begriffe war, in einenWagen zu steigen. Die Stimme zuckte mir durchsHerz, der wohlbekannte Seitenblick übte wiederseinen Zauber, und ich war wieder wie im Traume,als ich mich neben Madcmoisclle Laurcnce in einemweichen, warmen Wagen befand. Wir sprachen keinWort, hätten auch einander nicht verstehen können,s— da der Wagen mit dröhnendem Geräusche durchdie Straßen von Paris dahinrasscltc, sehr lange,bis er endlich vor einem großen Thorwcge stillhielt.

Bedienten in brillanter Livree leuchteten unsdie Treppe hinauf und durch eine Reihe Gemächer.Eine Kammerfrau, die mit schläfrigem Gesichteuns entgegenkam, stotterte unter vielen Entschnl-. digungcn, dass nur im rothcn Zimmer eingeheizt

sei. Indem sie der Frau einen Wink gab, sich zuentfernen, sprach Laurcnce mit Lachen: „Der Zu-fall führt Sic heute weit, nur in meinem Schlaf-zimmer ist eingeheizt . . ."