auf Sankt Helena! O Napoleon, du hast mich niegeliebt . . Was er hinzusetzte, konnte ich nichtverstehen. Er hob sein Haupt, machte einige Be-wegungen mit der Hand, als ob er gegen Jemandenfechte, vielleicht gegen den Tod. Aber der Sensedieses Gegners widersteht kein Mensch, weder einNapoleon, noch ein Türlütü. Hier hilft keine Pa-rade. Matt, wie überwunden, ließ der Zwerg seinHaupt wieder sinken, sah mich lange an mit einemunbeschrcibbar geisterhaften Blick, krähte Plötzlichwie ein Hahn, und verschied.
Dieser Todesfall betrübte mich um so mehr,da mir der Verstorbene keine nähere Auskunft überMadcmoiscllc Laurencc gegeben hatte. Wo sollteich sie jetzt wiederfinden? Ich war weder verliebtin sie, noch fühlte ich sonstig große Zuneigung zuihr, und doch stachelte mich eine geheimnisvolleBegier, sie überall zu suchen; wenn ich in irgendeinen Salon getreten, und die Gesellschaft gemu-stert, und das wohlbekannte Gesicht nicht fand,dann verlor ich bald alle Ruhe, und es trieb michwieder von hinnen. Über dieses Gefühl nachden-kend, stand ich einst um Mitternacht an einem ent-legenen Eingang der großen Oper, auf einen Wagenwartend, und sehr verdrießlich wartend, da es ebenstark regnete. Aber es kam kein Wagen, oder viel-