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uns dcn Kopf entführt. Und wen sie nicht treffen,diese Angcn, dcn blenden sie wenigstens durch ihrFcncr. und er ist froh genug, sich in sicherer Schnss-weite zu halten. Ist der Raum zwischen Nase undMund bei ihnen breit oder schmal? Manchmal ister breit, wenn sie die Nase rümpfen; manchmalist er schmal, wenn ihre Oberlippe sich übcrmttthigbäumt. Ist ihr Mund groß oder klein? Wer kannwissen, wo der Mund aufhört und das Lächelnbeginnt? Damit ein richtiges Urtheil gefällt werde,muss der Beurtheilcndc und der Gegenstand derBeurtheilung sich im Zustande der Ruhe befinden.Aber wer kann ruhig bei einer Pariserin sein undwelche Pariserin ist jemals ruhig? Es gicbt Leute,welche glauben, sie könnten dcn Schmetterling ganzgenau betrachten, wenn sie ihn mit einer Nadelaufs Papier festgcstochcn haben. Das ist eben sothöricht wie grausam. Der angeheftete, ruhigeSchmetterling ist kein Schmetterling mehr. DcnSchmetterling muss man betrachten, wenn er umdie Blumen gaukelt . . . und die Pariserin mussman betrachten, nicht in ihrer Häuslichkeit, wo siemit der Nadel in der Brust befestigt ist, sondernim Salon, bei Soirscn und Bällen, wenn sie mitden gestickten Gaze- und Scidenstügcln dahinflattcrtunter den blitzenden Krystallkroncn der Freude!