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4 (1861) Novellistische Fragmente
Entstehung
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vorher mit seinen Lippen berührt hatte. Sie mochtees wohl bemerkt haben, denn sie zwinkte vergnügtmit den Augen wie ein glückliches Kind.

War Madcmoisclle Laurcncc sehr schön?

Wenn Sie mich nie unterbrechen wollen, thcureFreundin, und mir angeloben, ganz schweigsam undruhig zuzuhören, so will ich Alles, was Sic zuwissen begehren, umständlich berichten.

Dem bejahenden Blicke Maria's mit Freund-lichkeit zulächelnd, setzte sich Maximilian auf denSessel, der vor dem Sofa stand, und begann fol-gendermaßen seine Erzählung:

Es sind nun acht Jahre, dass ich nach Londonreiste, um die Sprache und das Volk dort kennenzu lernen. Hol' der Teufel das Volk mitsammtseiner Sprache! Da nehmen sie ein Dutzend ein-silbiger Worte ins Maul, kauen sie, knatschen sie,spucken sie wieder aus, und Das nennen sie Spre-chen. Zum Glück sind sie ihrer Natur nach ziem-lich schweigsam, und obgleich sie uns immer mitaufgesperrtem Maule ansehen, so verschonen sie unsjedoch mit langen Konversationen. Aber wehe uns,wenn wir einem Sohne Albious in die Händefallen, der die große Tour gemacht und auf demKontinente Französisch gelernt hat. Dieser willdann die Gelegenheit benutzen, die erlangten Sprach-

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