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4 (1861) Novellistische Fragmente
Entstehung
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Paganini und seine Umgebung Plötzlich wieder ganzverändert. Jenen konnte ich kaum wieder erkennenin der braunen Mönchstracht, die ihn mehr ver-steckte als bekleidete. Das verwilderte Antlitz halbverhüllt von der Kapuze, einen Strick um die Hüfte,barfüßig, eine einsam trotzige Gestalt, stand Paga-nini auf einem felsigen Vorsprunge am Meere undspielte Violine. Es war, wie mich dünkte, dieZeit der Dämmerung, das Abcndroth überfloss dieweiten Meeresfluthcn, die immer röthcr sich färbtenund immer feierlicher rauschten, im geheimnis-vollsten Einklang mit den Tönen der Violine. Jeröther aber das Meer wurde, desto fahler erbleichteder Himmel, und als endlich die wogenden Wasserwie lauter scharlachgrellcs Blut aussahen, da warddroben der Himmel ganz gcspcnstischhell, ganzleichenweiß, und groß und drohend traten daraushervor die Sterne . . . und diese Sterne warenschwarz, schwarz wie glänzende Steinkohlen. Aberdie Töne der Violine wurden immer stürmischerund kecker, in den Augen des entsetzlichen Spicl-manns funkelte eine so spöttische Zcrstörungslust,und seine dünnen Lippen bewegten sich so grauen-haft hastig, dass es aussah, als murmelte er uraltverruchte Zaubersprüche, womit man den Sturmbeschwört und jene bösen Geister entfesselt, die in