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Musik mit den schneidendsten Jammertönen hervor-klagtc. Nur manchmal, wenn eine kleine Lampe,die über ihm hing, ihr kümmerliches Licht auf ihnwarf, erblickte ich sein erbleichtes Antlitz, woraufaber die Jugend noch immer nicht erloschen war.Sonderbar war sein Anzug, gespaltet in zwei Far-ben, wovon die eine gelb und die andere roth. An denFüßen lasteten ihm schwere Ketten. Hinter ihm be-wegte sich ein Gesicht, dessen Physiognomie aufeine lustige Bocksnatur hindeutete, und lange,haarichte Hände, die, wie es schien, dazu gehörten,sah ich zuweilen hilfreich in die Saiten der Violinegreifen, worauf Paganini spielte. Sic führten ihmauch manchmal die Hand, womit er den Bogenhielt, und ein meckerndes Beifall-Lachen accompag-nicrte dann die Töne, die immer schmerzlicher undblutender aus der Violine hervorquollen. Daswaren Töne gleich dem Gesang der gefallenenEngel, die mit den Töchtern der Erde gebuhlthatten und, aus dem Reiche der Seligen verwiesen,mit schamglühcndcn Gesichtern in die Unterwelthinabstiegen. Das waren Töne, in deren boden-loser Untiefe weder Trost noch Hoffnung glimmte.Wenn die Heiligen im Himmel solche Töne hören,erstirbt das Lob Gottes auf ihren verbleichendenLippen, und sie verhüllen weinend ihre frommen