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4 (1861) Novellistische Fragmente
Entstehung
Seite
227
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haben mochte, aber der Genueser wurde bloss wieder Tod, er crfasst den Kleinen mit wüthendcn Hän-den, gicbt ihm diverse Ohrfeigen, sowie auch einebeträchtliche Anzahl Fußtritte, schmeißt ihn garzur Thür hinaus, zieht alsdann ein langes Stilettaus der Tasche und stößt es in die Brust derjungen Schönen . . .

In diesem Augenblick aber erscholl von allenSeiten: Bravo! Bravo! Hamburg's begeisterteMänner und Frauen zollten ihren rauschendstenBeifall dem großen Künstler, welcher eben die ersteAbtheiluug seines Koncertcs beendigt hatte, undsich mit noch mehr Ecken und Krümmungen alsvorher verbeugte. Auf seinem Gesichte, wollte michbcdünkcn, winselte ebenfalls eine noch flehsamereDcmuth als vorher. In seinen Augen starrteeine grauenhafte Ängstlichkeit, wie die eines armenSünders.

Göttlich! rief mein Nachbar, der Pelzmakler,indem er sich in den Ohren kratzte, dieses Stückwar allein schon zwei Thalcr Werth.

Als Pnganini aufs Neue zu spielen begann,ward es mir düster vor den Augen. Die Töneverwandelten sich nicht in helle Formen und Far-ben; die Gestalt des Meisters umhüllte sich viel-mehr in finstere Schatten, aus dcrcu Dnukcl seine

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