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4 (1861) Novellistische Fragmente
Entstehung
Seite
220
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verschrieb sich endlich dem Teufel, um loszukommen,um der beste Violiuspieler zu werden, und um Jedemvon uns diesen Abend eine Brandschatzung von zweiThalcrn auferlegen zu können . . . Aber, sehenSic! alle guten Geister loben Gott! sehen Sie,dort in der Allee kommt er selber mit seinem zwei-deutigen Famulo!"

In der That, eS war Paganini selber, denich alsbald zu Gesicht bekam. Er trug einen dunkel-grauen Oberrock, der ihm bis zu den Füßen reichte,wodurch seine Gestalt sehr hoch zu sein schien. Daslange schwarze Haar siel in verzerrten Locken aufseine Schultern herab und bildete wie einen dunklenRahmen um das blasse, lcichenartige Gesicht, wo-rauf Kummer, Genie und Hölle ihre unverwüstlichenZeichen eingegraben hatten. Neben ihm tänzelte eineniedrige, behagliche Figur, putzig prosaisch: —rosigverrunzeltes Gesicht, hellgraues Röckchcn mit Stahl-knöpfcn, unausstehlich freundlich nach allen Seitenhingrüßcnd, mitunter aber voll bcsorglichcr Scheunach der düsteren Gestalt hinaufschiclcnd, die ihmernst und nachdenklich zur Seite wandelte. Manglaubte das Bild von Nctzsch zu sehen, wo Faustmit Wagner vor den Thoren von Leipzig spazierengeht. Der taube Maler kommentierte mir aberdie beiden Gestalten in seiner tollen Weise, nnd