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sehcn. Giebt es doch Menschen, denen die Töneselber nur unsichtbare Signaturen sind, worin sieFarben und Gestalten hören.
Ein solcher Mensch sind Sie! rief Maria.
Es ist mir leid, dass ich die kleine Zeichnungvon Lyser nicht mehr besitze; sie würde Ihnen viel-leicht von Paganini's Äußerem einen Begriff ver-leihen. Nur in grell schwarzen, flüchtigen Strichenkonnten jene fabelhaften Züge erfasst werden, diemehr dem schweflichtcn Schattenreich als der son-nigen LcbenSwclt zu gehören scheinen. „Wahrhaftig,der Teufel hat mir die Hand geführt," betheucrtemir der taube Maler, als wir zu Hamburg vordem Alsterpavillon standen, an dem Tage, wo Pa-ganini dort sein erstes Konccrt gab. „Ja, meinFreund," fuhr er fort, „es ist wahr, was die ganzeWelt behauptet, dass er sich dem Teufel verschriebenhat, Leib und Seele, um der beste Violinist zuwerden, um Millionen zu crficdeln, und zunächstum von der verdammten Galcre loszukommen, woer schon viele Jahre geschmachtet. Denn, sehcn Sie,Freund, als er zu Lucca Kapellmeister war, verliebteer sich in eine Theatcrprinzessin, ward eifersüchtigauf irgend einen kleinen Abbatc, ward vielleicht ooon,erstach auf gut italianisch seine ungetreue Amata,kam auf die Galcre zu Genna und, wie gesagt,