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bezeichnet werden könnte, und am wenigsten mages wohl den Damen ebenfalls uncrfreusam gewesensein. Bcllini's Gesicht, wie seine ganze Erschei-nung, hatte jene Physische Frische, jene Fleischblüthe,jene Roscnfarbe, die auf mich einen unangenehmenEindruck macht, auf mich, der ich vielmehr dasTodtcnhaftc und das Marmorne liebe. Erst später-hin, als ich Bcllini schon lange kannte, empfandich für ihn einige Neigung. Dieses entstand nament-lich, als ich bemerkte, dass sein Charakter durchausedel und gut war. Seine Seele ist gewiss rein undunbefleckt geblieben von allen hässlichcn Berüh-rungen. Auch fehlte ihm nicht die harmlose Gut-mttthigkeit, daS Kindliche, das wir bei genialenMenschen nie vermissen, wenn sie auch Dergleichennicht für Jedermann zur Schau tragen.
Ja, ich erinnere mich — fuhr Maximilianfort, indem er sich auf den Sessel niederließ, andessen Lehne er sich bis jetzt aufrecht gestützt hatte— ich erinnere mich eines Augenblickes, wo mirBcllini in einem so liebenswürdigen Lichte erschien,dass ich ihn mit Vergnügen betrachtete und mirvornahm, ihn näher kennen zu lernen. Aber eswar leider der letzte Augenblick, wo ich ihn in die-sem Leben sehen sollte. Dieses war eines Abends,nachdem wir im Hause einer großen Dame, die