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4 (1861) Novellistische Fragmente
Entstehung
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Saale; Todcsschreck malte sich auf allen Gesichtern,mit Krcidcfarbc oder mit Zinnober; die Frauenwnsstcn nicht, ob sie in Ohnmacht fallen oder ent-fliehen sollten; die Männer sahen bestürzt nachihren Beinkleidern, um sich zu überzeugen, daß siewirklich dergleichen trugen; und was das Furcht-barste war, dieser Schreck erregte zu gleicher Zeiteine konvulsive Lachlust, die sich kaum verbeißenließ. Wenn man daher mit Bellini in Gesellschaftwar, musste seine Nähe immer eine gewisse Angsteinflößen, die durch einen grauenhaften Reiz zugleichabstoßend und anziehend war. Manchmal warenseine unwillkürlichen Calcmbonrs bloß belustigenderArt, und in ihrer Possierlichen Abgeschmacktheit er-innerten sie an das Schloss seines Landsmannes,des Prinzen von Pallagonien, welches Goethe inseiner italiänischen Reise als ein Museum von ba-rocken Berzerrthcitcn und ungereimt zusammcnge-koppcltcn Mißgestalten schildert. Da Bcllini beisolchen Gelegenheiten immer etwas ganz Harmlosesund ganz Ernsthaftes gesagt zu haben glaubte, sobildete sein Gesicht mit seinem Worte eben denallcrtollstcn Kontrast. Das, was mir an seinemGesichte mißfallen konnte, trat dann um so schnei-dender hervor. Das, was mir da mißfiel, waraber nicht von der Art, daß es just als ein Mangel