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4 (1861) Novellistische Fragmente
Entstehung
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Verwunderung betrachtete ich jetzt die Bäume, die,längst cutblättert, mit herbstlichem Reife bedecktstanden. Ich verließ alsbald Potsdam und diekleine Verl), und in einer andern Stadt, wo michwichtige Geschäfte erwarteten, wurde ich durch sehreckige Verhältnisse und Beziehungen sehr bald wiederin die rohe Wirklichkeit hineingcquält.

Lieber Himmel! fuhr Maximilian fort, indemein schmerzliches Lächeln um seine Oberlippe zuckte,— lieber Himmel! die lebendigen Weiber, mit denenich damals in unabweisliche Berührungen kam, wiehaben sie mich gequält, zärtlich gequält mit ihremSchmollen, Eifersüchte!» und beständigemJn-Athcm-halten! Auf wie vielen Bällen muffte ich mit ihnenherumtraben, in wie viele Klatschereien muffte ichmich mischen! Welche rastlose Eitelkeit, welche Freudean der Lüge, welche küssende Verrätherci, welchegiftige Blumen! Jene Damen wnssten mir alle Lustund Liebe zu verleidest, und ich wurde auf einigeZeit ein Weiberfeind, der das ganze Geschlecht ver-dammte. Es erging mir fast wie dem französischenOffiziere, der im russischen Fcldzugc sich nur mitMühe aus den Eisgrubcn der Beresina gerettethatte, aber seitdem gegen alles Gefrorene eine solcheAntipathie bekommen, dass er jetzt sogar die süßestenund angenehmsten Eissorten von Tortoni mit Abscheu