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4 (1861) Novellistische Fragmente
Entstehung
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und mein ganzer Umgang beschränkte sich auf dieStatuen, die sich im Garten von Sanssouci befin-den. Da geschah es eines Tages, dass mir Ge-sichtszüge und eine seltsam liebenswürdige Art desSprechens und Bcwcgens ins Gedächtnis traten,ohne dass ich mich Dessen entsinnen konnte, welcherPerson Dergleichen angehörten. Nichts ist quälenderals solches Herumstöbern in alten Erinnerungen,und ich war dcsshalb wie freudig überrascht, alsich nach einigen Tagen mich auf einmal der kleinenVery erinnerte und jetzt merkte, dass es ihr liebes,vergessenes Bild war, was mir so beunruhigendvorgeschwebt hatte. Ja, ich freute mich dieser Ent-deckung wie Einer, der seinen intimsten Freundganz unerwartet wiedergefunden; die verblichenenFarben belebten sich allmählig, und endlich standdie süße kleine Person wieder leibhaftig vor mir,lächelnd, schmollend, witzig, und schöner noch alsjemals. Von nun an wollte mich dieses holdeBild nimmermehr verlassen, es füllte meine ganzeSeele; wo ich ging und stand, stand und ging esan meiner Seite, sprach mit mir, lachte mit mir,jedoch harmlos und ohne große Zärtlichkeit. Ichaber wurde täglich mehr und mehr bezaubert vondiesem Bilde, das täglich mehr und mehr Realitätfür mich gewann. Es ist leicht, Geister zu bcschwö-