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losesten Anblick der Zcrstörnis. Die großen Bäumewaren zum Theil verstümmelt, zum Theil nicdcr-gebrochcn, uud höhnische Wuchcrpflanzen erhobensich über die gefallenen Stämme. Hie und da, anden aufgeschossenen Taxusbüschen, konnte man dieehemaligen Wege erkennen. Hie und da standenauch Statuen, denen meistens die Köpfe, wenigstensdie Nasen, fehlten. Ich erinnere mich einer Diana,deren untere Hälfte von dunklem Ephcu aufs lä-cherlichste umwachsen war, so wie ich mich aucheiner Göttin des Überflusses erinnere, aus derenFüllhorn lauter missduftendes Unkraut hervorblühte.Nur eine Statue war, Gott weiß wie, von derBosheit der Menschen und der Zeit verschont ge-blieben; von ihrem Postamente freilich hatte mansie herabgestürzt ins hohe Gras, aber da lag sieunverstümmelt, die marmorne Göttin mit den rein-schönen Gesichtszügen und mit dem straffgetheiltcn,edlen Busen, der wie eine griechische Offenbarungaus dem hohen Grase hcrvorglänzte. Ich erschrakfast, als ich sie sah; dieses Bild flößte mir einesonderbar schwüle Scheu ein, uud eine geheimeBlödigkeit ließ mich nicht lange bei seinem holdenAnblick verweilen.
Als ich wieder zu meiner Mutter kam, standsie am Fenster, verloren in Gedanken, das Haupt