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Dieses weiße Bild auf dem grünen Grunde, ja,jetzt . . .
In diesem Augenblick erwachte die Kranke,und wie aus der Tiefe eines Traumes hervor-schauend, blickten auf den Freund die sanften, dun-kelblauen Augen, fragend, bittend ... An wasdachten Sic eben, Maximilian? sprach sie mit jenerschauerlich weichen Stimme, wie sie bei Lungen-kranken gefunden wird, und worin wir zugleich dasLallen eines Kindes, das Zwitschern eines Vogelsund das Geröchel eines Sterbenden zu vernehmenglauben. An was dachten sie eben, Maximilian?wiederholte sie nochmals und erhob sich so hastigin die Höhe, dass die langen Locken wie aufge-schreckte Goldschlangcn ihr Haupt umringcltcn.
Um Gott! rief Maximilian, indem er sie sanftwieder aufs Sopha niederdrückte, bleiben Sic ruhigliegen, sprechen Sie nicht; ich will Ihnen Allessagen, Alles was ich denke, was ich empfinde, jawas ich nicht einmal selber weiß!
In der That, fuhr er fort, ich weiß nichtgenau, was ich eben dachte und fühlte. Bilderaus der Kindheit zogen mir dämmernd durch denSinn, ich dachte an das Schloss meiner Mutter,an den wüsten Garten dort, an die schöne Mar-morstatue, die im grünen Grase lag . . . Ich habe