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4 (1861) Novellistische Fragmente
Entstehung
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mich schon ganz zum Schwätzer ausgebildet undlasse sie nicht zu Worte kommen. Und ich will ihrschon genug phantastisches Zeug erzählen, so vielSie nur begehren . . . Aber wie lange wird sienoch leben können?

Ich bin sehr pressiert, antwortete der Arztund entwischte.

Die schwarze Dcborah, feinöhrig wie sie ist,hatte schon am Tritte den Ankommenden erkannt,und öffnete ihm leise die Thnre. Ans seinen Winkverließ sie eben so leise das Gemach, und Maxi-milian befand sich allein bei seiner Freundin. Nurdämmernd war das Zimmer von einer einzigenLampe erhellt. Diese warf dann und wann halbfurchtsame, halb neugierige Lichter über das Ant-litz der kranken Frau, welche ganz angekleidet inweißem Musselin auf einem grünscidnen Sofa hin-gestreckt lag und ruhig schlief.

Schweigend, mit verschränkten Armen, standMaximilian einige Zeit vor der Schlafenden undbetrachtete die schönen Glieder, die das leichte Ge-wand mehr offenbarte als verhüllte, und jedesmal,wenn die Lampe einen Lichtstreif über das blasseAntlitz warf, erbebte sein Herz. Um Gott! spracher leise vor sich hin, was ist Das? Welche Er-innerung wird in mir wach? Ja, jetzt weiß ich's.