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4 (1861) Novellistische Fragmente
Entstehung
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Ich weiß das Alles, und sterbe an den un-heimlichen Ängsten und grauenhaften Süßigkeitenunserer Zeit. Wenn ich des Abends mich auskleideund zu Bette lege, und die Beine lang ausstrecke,und mich bedecke mit dem weißen Laken, dann schandreich manchmal unwillkürlich, und mir kommt in denSinn, ich sei eine Leiche, und ich begrübe michselbst. Dann schließe ich hastig die Augen, um diesemschauerlichen Gedanken zu entrinnen, um mich zuretten in das Land der Träume.

Es war ein süßer, lieber, sonniger Traum.Der Himmel himmelblau und wolkenlos, das Meermeergrün und still. Unabsehbar weite Wasserfläche,und darauf schwamm ein buntgcwimpeltcs Schiff,und auf dem Verdeck saß ich kosend zu den FüßenJadviga's. Schwärmerische Liebeslieder, die ichselber auf rosige Papicrstrcifcn geschrieben, las ichihr vor, heiter seufzend, und sie horchte mit un-gläubig geneigtem Ohr und sehnsüchtigem Lächeln,und riss mir zuweilen hastig die Blätter aus derHand und warf sie ins Meer. Aber die schönenNixen, mit ihren schneeweißen Busen und Armen,tauchten jedesmal aus dem Wasser empor und er-haschten die flatternden Lieder der Liebe. Als ichmich über Bord beugte, konnte ich ganz klar bisin die Tiefe des MccrcS hinabschaucn, und da