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4 (1861) Novellistische Fragmente
Entstehung
Seite
157
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Schmunzeln, trägt das jüngste Enkelchcn auf demArm; die Musikanten spielen ihre närrisch lustig-sten Hopsamclodicen; und die sparsam bedächtige,ökonomisch schmollende Hausfrau ist bei der ganzenNachwelt in den Verdacht hineingemalt, als sei siebesoffen.

Wie oft, in meiner Wohnung zu Lcyden,konnte ich mich ganze Stunden lang in die häus-lichen Scenen zurückdenken, die der vortrefflicheJan dort erlebt und erlitten haben muffte. Manch-mal glaubte ich, ich sähe ihn leibhaftig selber anseiner Staffelei sitzen, dann und wann nach demgroßen Henkelkrug greifen,überlegen und dabeitrinken, und dann wieder trinken ohne zu über-legen." Das war kein trübkatholischer Spuk, son-dern ein modern Heller Geist der Freude, der nachdem Tode noch sein altes Atelier besucht, um lustigeBilder zu malen und zu trinken. Nur solche Ge-spenster werden unsere Nachkommen zuweilen schauen,am lichten Tage, während die Sonne durch dieblanken Fenster schaut, und vom Thurme herabkeine schwarz dumpfe Glocken, sondern rothjauch-zcndc Trompctcntöne die liebliche Mittagstunde an-kündigen.

Die Erinnerung an Jan Steen war aber dasBeste, oder vielmehr das einzig Gute an meiner