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der Kommode genommen, um sie waschen zu lassen,da war er untröstlich, als er nach Hause kam, under behauptete, er wisse jetzt gar Nichts mehr vonder assyrischen Geschichte, und alle seine Beweisefür die Unsterblichkeit der Seele, die er so mühsamin den verschiedenen Schubladen ganz systematischgeordnet, seien jetzt in die Wäsche gegeben.
Zu den Originalen, die ich in Lcydcn kennengelernt, gehört auch Mynheer Van dcr Pissen, einVetter Van Moculcn's, der mich bei ihm einge-führt. Er war Professor der Theologie an derUniversität, und ich hörte bei ihm das hohe LiedSalomonis und die Offenbarung Johannis. Erwar ein schöner, blühender Mann, etwa fünfund-drcißig Jahr' alt, und auf dem Katheder sehr ernstund gesetzt. Als ich ihn aber einst besuchen wollte,und in seinem Wohnzimmer Niemanden fand, sahich durch die halbgeöffnete Thür eines Seiten-kabinctts ein gar merkwürdiges Schauspiel. DiesesKabinett war halb chinesisch, halb pompadourischverziert: an den Wänden goldig schillernde Da-masttapctcn; aus dem Boden der kostbarste persischeTeppich; überall wunderliche Porzellanpagoden,Spielsachen von Perlmutter, Blumen, Straußfcdernund Edelsteine; die Sessel von rothcin Sammetmit Goldtroddeln, und darunter ein besonders